1. Platz: stadtWERKE Feuchtwangen KU – Dekarbonisierung der Region Feuchtwangen

Mit dem Projekt „Dekarbonisierung der Region Feuchtwangen“ gewinnen die stadtWERKE Feuchtwangen KU den ersten Platz des STADTWERKE AWARDs 2026. Auf Basis einer gemeinsam mit der Hochschule Ansbach und der Siemens AG erstellten Studie verfolgen die Stadtwerke das Ziel, die Strom- und Wärmeversorgung der Region bis 2035 weitgehend zu dekarbonisieren. Das dezentrale Konzept verbindet den Ausbau von PV-Freiflächenanlagen (24 MW), einen 10 MW / 20 MWh Großbatteriespeicher sowie gesicherte Flächen für 21 Windkraftanlagen mit der Errichtung eines 5 MW Elektrolyseurs mit Abwärmenutzung. Unter Einbindung von Digitalen Zwillings-Systemen, Smart Metern und Power Purchase Agreements (PPA) für Gewerbe und Industrie beweist das fränkische Stadtwerk, wie auch im ländlichen Raum dank Kooperation und regionaler Wertschöpfung die Dekarbonisierung einer Region auf den Weg gebracht werden kann.

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2. Platz: Stadtwerke Saarbrücken Netz AG & greenventory GmbH – Algorithmen-basierte Infrastrukturplanung zur Maximierung der Investitionseffizienz

Den zweiten Platz sicherte sich das Konsortium aus der Stadtwerke Saarbrücken Netz AG und der greenventory GmbH für ihr Kooperationsprojekt „Algorithmen-basierte Infrastrukturplanung zur Maximierung der Investitionseffizienz“. Vor dem Hintergrund alternder Netze und hoher Investitionsbedarfe schafften die Partner einen Digitalen Zwilling, der spartenübergreifend Daten harmonisiert und visualisiert. Ein eigens entwickelter Algorithmus berechnet präzise Priorisierungs-Scores für Netzerneuerungen auf Straßenebene. Durch die Verknüpfung von Strom-, Gas- und Fernwärmenetzplanung mit den Vorgaben der Kommunalen Wärmeplanung werden Tiefbaumaßnahmen gebündelt, Mehrfachaufbrüche vermieden und das verfügbare Kapital dort eingesetzt, wo es den höchsten Impact erzielt.

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3. Platz: Hamburger Energienetze GmbH – gridlytics

Platz drei ging an die Hamburger Energienetze GmbH für ihr Projekt „gridlytics“. Das Unternehmen hat eine zentrale, vollständig quelloffene Netzdatenplattform im eigenen Rechenzentrum aufgebaut. „gridlytics“ bündelt Daten aus der Informationstechnologie (IT) und Betriebstechnologie (OT) in einem einheitlichen Netzdatenmodell und macht Zeitreihen langfristig für Visualisierungen, Reportings, Alerting sowie KI-basierte Prognosen nutzbar. Durch den konsequenten Verzicht auf proprietäre Herstellersysteme sichert die Lösung volle Daten- und Technologiesouveränität und spart bereits heute Lizenz- und Pflegekosten ein. Mit vereinfachten Planungsprozessen, optimierter Instandhaltung und beschleunigter Netzintegration von Erneuerbaren Energien überzeugt das Projekt als wegweisendes Vorbild für alle Verteilnetzbetreiber.

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Hier finden Sie die Videos der weiteren Nominierten der Energieversorgung Mittelrhein AG, der jENERGIE GmbH sowie der Wasserversorgung Feldafing Pöcking gKU.

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