Greenwashing vermeiden: Die EmpCo-Richtlinie sicher umsetzen
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Unser Angebot
Mit der neuen EmpCo-Richtlinie (der „Empowering Consumers for the Green Transition“-Richtlinie) steigen die Anforderungen an eine transparente und rechtssichere Nachhaltigkeitskommunikation deutlich. Umweltbezogene Aussagen wie „klimaneutral“, „ressourcenschonend“ oder „recycelbar“ geraten zunehmend in den Fokus. Gerade kommunale Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Nachhaltigkeitsleistungen glaubwürdig zu kommunizieren und gleichzeitig rechtliche Risiken zu vermeiden.
In diesem VKU-Web-Seminar erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen. Unsere Expertinnen zeigen Ihnen, welche Anforderungen künftig an Umweltclaims, Nachweise und Siegel gestellt werden und wie Sie typische Risiken in der Kommunikation vermeiden. Darüber hinaus lernen Sie anhand konkreter Praxisbeispiele und eines strukturierten Vorgehens, wie Sie Ihre Organisation Schritt für Schritt EmpCo-ready aufstellen.
Ihr Mehrwert
- Sie erhalten einen kompakten Überblick über die Anforderungen der EmpCo-Richtlinie.
- Sie erfahren, welche Auswirkungen die neuen Regelungen konkret auf kommunale Unternehmen und deren Nachhaltigkeitskommunikation haben.
- Sie lernen, wie Sie Umweltclaims rechtssicher formulieren und Greenwashing-Risiken vermeiden.
- Sie erhalten praxisnahe Empfehlungen zur Prüfung, Dokumentation und Umsetzung von Nachhaltigkeitsaussagen.
- Sie profitieren von konkreten Praxisbeispielen, Erfahrungswerten und dem direkten Austausch mit Expertinnen.
Zielgruppe
Dieses VKU-Web-Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus kommunalen Unternehmen, die in den Bereichen Kommunikation und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PR, Marketing oder Nachhaltigkeit tätig sind.
PROGRAMM
Begrüßung
Kathrin Mohr, Pressesprecherin mit Schwerpunkt Abfallwirtschaft
Technische Einführung in das Web-Seminar-Tool
VKU Akademie
Ausblick auf die Themen des VKU-Web-Seminars
Kathrin Mohr, Pressesprecherin mit Schwerpunkt Abfallwirtschaft
- Einordnung: Hintergrund, Zielsetzung und Zeitplan
- Neue Legaldefinitionen im UWG
- Erweiterung der sogenannten „Blacklist“ (§ 3 UWG) und der Irreführungstatbestände (§§ 5, 5a UWG)
- Erste Hinweise auf rechtliche Risiken (Abmahnfähigkeit, Durchsetzung, Sanktionen)
Gesine Schneider, Rechtsanwältin (Senior Associate), PwC Legal AG
- Relevanz der UWG-Änderungen für kommunale Unternehmen und deren Besonderheiten
- Typische Werbeclaims in der Praxis: Energieversorgung (z. B. „klimaneutrale Tarife“, Ökostrom /Wärmeprodukte), Wasserwirtschaft (z. B. Umwelt- und Qualitätsversprechen), Abfall- und Recyclingwirtschaft (z. B. „recycelbar“, „ressourcenschonend“)
- Anforderungen an Nachweise, Siegel, Dokumentation und interne Prozesse
- Abgrenzung zulässiger vs. unzulässiger Umweltwerbung
Gesine Schneider, Rechtsanwältin (Senior Associate), PwC Legal AG
- 1. Schritt: Standort bestimmen
- Überblick über aktuelle Rahmenbedingungen
- Relevanz für das eigene Unternehmen einordnen
- 2. Schritt: Transparenz schaffen
- Überblick über Kommunikationskanäle
- Erstes Claim-Inventar, bspw. Website-Screening
- Identifikation und erste Bereinigung problematischer Aussagen
- Bewertung nach Risikoklassen
- 3. Schritt: Claims systematisch bewerten und entscheiden
- Welche Claims sollen künftig gemacht werden?
- Welche Anforderungen gelten für diese Claims?
- Erfüllen wir die Anforderungen aktuell?
- Was müssen wir konkret tun, um sie zu erfüllen?
- 4. Schritt: Verankerung
- Klare Regeln, Prozesse und Verantwortlichkeiten für Kommunikation
- Aufbau notwendiger Nachweise
- 5. Schritt: Befähigung und kontinuierliche Sicherstellung
- Schulung der Mitarbeitenden
- Laufende Prüfung und Aktualisierung der Claims
Leslie Protz, Senior Consultant, Eckart & Partner GmbH
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Kathrin Mohr: ©Kathrin Mohr
Leslie Protz: ©Momentschmiede
Gesine Schneider: ©privat


