Kooperationen rechtssicher starten – rechtliche und steuerliche Grundlagen für kommunale Unternehmen
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Unser Angebot
Die Anforderungen an Stadtwerke und kommunale Unternehmen nehmen weiter zu. Fachkräftemangel, steigender Regulierungsdruck und begrenzte Ressourcen führen dazu, dass viele Häuser prüfen, Aufgaben gemeinsam zu organisieren oder Leistungen kooperativ zu erbringen.
Kooperationen können hierbei ein sinnvoller Ansatz sein – sie sind jedoch kein Selbstläufer. Gerade in der Anfangsphase stellen sich grundlegende Fragen:
Welche Formen der Zusammenarbeit kommen, überhaupt infrage? Welche rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Und welche Risiken sollten frühzeitig berücksichtigt werden?
Dieses VKU-Web-Seminar bietet eine strukturierte und praxisnahe Einführung in das Thema Kooperationen. Es richtet sich an Stadtwerke und kommunale Unternehmen, die Kooperationsüberlegungen konkretisieren oder erste Schritte bereits gegangen sind und nun eine sachliche Orientierung und rechtliche Einordnung suchen.
Im Mittelpunkt stehen grundlegende Entscheidungsfragen, typische Konstellationen aus der Praxis sowie rechtliche und steuerliche Aspekte, die insbesondere in der Startphase von Bedeutung sind.
Ihr Mehrwert
- Sie erhalten eine klare Orientierung, welche Kooperationsformen es gibt und wofür sie geeignet sind.
- Sie lernen, wann Kooperationen sinnvoll sind – und wann nicht.
- Sie bekommen einen verständlichen Überblick über rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
- Sie erkennen typische Stolpersteine in der Anfangsphase.
- Sie profitieren von praxisnahen Beispielen, die auf andere Stadtwerke übertragbar sind.
Zielgruppe
Das VKU-Web-Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Stadtwerken und kommunalen Unternehmen, die erste Kooperationen planen oder vorbereiten, sich grundlegend über Kooperationsformen und rechtliche Rahmenbedingungen orientieren möchten, und typische Fehler von Anfang an vermeiden wollen. Angesprochen sind insbesondere Mitarbeitende aus: Unternehmensentwicklung, Beteiligungsmanagement, kaufmännischen und technischen Bereichen.
PROGRAMM
Begrüßung
Christian Sudbrock, Senior-Fachgebietsleiter Wirtschaftsrecht, VKU
Technische Einführung in das Web-Seminar-Tool
VKU Akademie
Ausblick auf die Themen des VKU-Web-Seminars
Christian Sudbrock, Senior-Fachgebietsleiter Wirtschaftsrecht, VKU
- Welche Probleme Kooperationen tatsächlich lösen können
- Wo Zusammenarbeit zwingend wird – und wo nicht
- Wie Partnerfähigkeit realistisch eingeschätzt werden kann
- Warum Kooperationen scheitern – typische Muster
- Woran lässt sich die grundsätzliche Partnerfähigkeit erkennen?
- Was wirtschaftlich wirklich zählt
Reiner Timmreck, Geschäftsführer, Stadtwerke Iserlohn GmbH
- Überblick über gängige Kooperationsformen: lose Kooperationen, Projektkooperationen, Kooperationsgesellschaften
- Vorteile und Nachteile der jeweiligen Modelle
- Typische Anwendungsfälle aus der kommunalen Praxis
- Welche Leistungen sollten besser intern verbleiben?
Christoph Spier, Partner, Rödl Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
- Gesellschaftsrecht und Steuerrecht: Rechtsformen und Kooperationsmodelle (Darstellung und Vor- und Nachteile der Modelle)
- kartellrechtliche, regulatorische, vergaberechtliche und wettbewerbsrechtliche Aspekte
- Arbeitsrecht: Arbeitnehmerüberlassung, Betriebsübergang
- Kommunalrecht/ kommunales Wirtschaftsrecht
- Steuerliche Besonderheiten bei der Ausgestaltung von Kooperationen (Querverbund, …)
Marcel Reinke, Associate Partner, Rödl GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Andreas Lange, Associate Partner, Rödl GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
- kulturelle Unterschiede
- falsche Zieldefinition
- unklare Rollen
- Überforderung der Linienorganisation
- Beratergetriebene Kooperationen
Marcel Reinke, Associate Partner, Rödl GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Andreas Lange, Associate Partner, Rödl GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
- Gemeinsame Verwaltung und Betrieb der Netze: Strom-, Gas- und Wassernetze werden kooperativ geplant, instandgehalten und ausgebaut
- Ziele der Kooperationen: Steigerung von Effizienz und Zuverlässigkeit, Verbesserung der Versorgungssicherheit, Senkung von Betriebskosten
- Mittel zur Zielerreichung: Gemeinsame Investitionen, Technologietransfer, Ressourcenteilung und staatliche Förderprogramme
- Erfolgsfaktoren: Langfristige Partnerschaften, klare Zieldefinition, optimale Ressourcennutzung, schnelle Anpassung an Markt und Regulierung, transparente Kommunikation
Bernd Reichelt, Geschäfts-/Werksleitung, Stadtwerke SH GmbH & Co. KG
- Kooperation als Antwort auf die gemeinsamen Herausforderungen für kleine und mittlere Stadtwerke
- Organisation und Aufgaben der Kooperationsgesellschaft
- Erfolgsfaktoren und Mehrwerte der Kooperation
- Beispiele gemeinsamer Projekte und Initiativen
Dr. Stefan Volkmer, Geschäftsführung, Stadtwerke Westmünsterland Energiekooperation GmbH & Co. KG
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Bernd Reichelt © Henrik Matzen
Sudbrock© VKU
Timmreck© privat
Dr. Volkmer© privat
Spier© Rödl
Lange© Rödl
Reinke@Rödl


