In sechs Monaten produktiv: Warum manche Systemwechsel gelingen und andere scheitern
Warum dauert die technische Umsetzung mancher Digitalisierungsprojekte Jahre und diese bleiben dennoch hinter den Erwartungen zurück, während andere innerhalb weniger Monate erfolgreich umgesetzt werden? Unser aktuelles Projekt mit Energie Wasser Bern (ewb) hat bestätigt: Nicht die Software allein entscheidet über den Erfolg, sondern vor allem die Art der Zusammenarbeit. Eine überraschend passende Erklärung dafür finden wir in unseren Bienenstöcken. Sponsored Post von DIMATER GmbH
Das Wichtigste in Kürze
- Viele Digitalisierungsprojekte und Systemablösungen in Energieversorgungsunternehmen werden durch lange Entscheidungswege, zahlreiche Abstimmungsschleifen und hohe Komplexität verzögert. SaaS-Lösungen mit standardisierten Funktionen und bewährten Prozessen können Risiken reduzieren und Einführungszeiten verkürzen.
- DIMATER hat gemeinsam mit Energie Wasser Bern (ewb) die Lösung PowerCPQ innerhalb von sechs Monaten produktiv eingeführt. Kurze Entscheidungswege, enge Zusammenarbeit und die frühe Einbindung der Anwender waren zentrale Erfolgsfaktoren.
- Die Anwender von ewb wurden bereits während der Entwicklungsphase in Sprint-Reviews eingebunden. Dadurch konnten Anforderungen frühzeitig berücksichtigt, Anpassungen vor dem Go-live umgesetzt und bestehende Arbeitsabläufe teilweise vereinfacht werden.
Die größte Hürde ist oft nicht die Technologie, sondern die Angst vor dem Projekt selbst
Systemablösungen gehören zu den anspruchsvollsten Projekten in Energieversorgungsunternehmen. Nicht selten werden mehrfache Terminverschiebungen und Projektverlängerungen dabei zur Normalität. Als SaaS-Unternehmen für den B2B-Energievertrieb und die Energiebeschaffung von Stadtwerken und Energieversorgern hören wir in Gesprächen mit Kunden und Interessenten regelmäßig von diesen Herausforderungen.
Ursachen sind meist lange Entscheidungswege, zahlreiche Abstimmungsschleifen, begrenzte Ressourcen oder der Versuch, bestehende Prozesse vollständig individuell nachzubauen. Dadurch steigt die Komplexität und Projekte verlieren an Geschwindigkeit.
Schnell entsteht der Eindruck, dass umfangreiche Digitalisierungsprojekte zwangsläufig mehrere Jahre benötigen und mit hohen Risiken verbunden sind. Häufig stehen dabei Befürchtungen im Vordergrund, dass Budgets überschritten werden, Projekte zeitlich aus dem Ruder laufen, das Tagesgeschäft beeinträchtigt wird oder die neue Lösung am Ende nicht den erwarteten Nutzen bringt. Auch die Sorge vor aufwendigen Datenmigrationen, komplexen Schnittstellen und einer hohen Belastung der eigenen Mitarbeitenden führt im Worst Case dazu, dass notwendige Modernisierungsvorhaben verschoben oder gar nicht erst gestartet werden. Moderne SaaS-Lösungen reduzieren Risiken durch bewährte Prozesse, standardisierte Funktionen und deutlich kürzere Einführungszeiten.
Was erfolgreiche Projekte mit einem Bienenstock gemeinsam haben
Unsere Erfahrung zeigt: Der Erfolg eines Projekts hängt weniger von der Software ab als von der Art der Zusammenarbeit. Eine Inspiration dafür finden wir regelmäßig bei unseren eigenen DIMATER-Bienen. Aus Überzeugung engagieren wir uns seit Jahren für Nachhaltigkeit mit eigenen Bienenstöcken. Was uns dabei immer wieder fasziniert: Ein Bienenstock zeigt eindrucksvoll, wie komplexe Aufgaben effizient gelöst werden können. Jede Biene übernimmt eine klare Rolle, Informationen werden kontinuierlich weitergegeben und alle Aktivitäten folgen einem gemeinsamen Ziel. So entsteht aus vielen einzelnen Beiträgen ein leistungsfähiges und stabiles Gesamtsystem.
Genau dieses Prinzip verfolgen wir auch in unseren Projekten. Klare Verantwortlichkeiten, kurze Kommunikationswege, schnelle Entscheidungen und bewährte Standards schaffen die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung. Standardisierung bedeutet dabei nicht weniger Flexibilität, sondern weniger unnötige Komplexität. Sie hilft dabei, Ressourcen gezielt einzusetzen, Risiken zu reduzieren und schneller Ergebnisse zu erzielen. Unsere Projekterfahrung zeigt immer wieder: Wenn alle Beteiligten auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten und auf bewährte Prozesse vertrauen, entstehen die besten Voraussetzungen für eine effiziente und nachhaltige Digitalisierung.
Geschwindigkeit entsteht durch Zusammenarbeit
Deshalb setzen wir auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen, Projektverantwortlichen, Produktmanagement und Entwicklung. Ein zentraler Erfolgsfaktor ist dabei die aktive Einbindung der Anwender. Sie werden nicht erst zum Projektende hinzugezogen, sondern begleiten die Umsetzung von Anfang an.
Auch bei der Einführung von PowerCPQ bei Energie Wasser Bern war dieser Ansatz ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Anwender wurden bereits während der Entwicklungsphase in die Sprint-Reviews eingebunden und konnten ihre Anforderungen und Erfahrungen kontinuierlich einbringen. Dadurch erfolgten Anpassungen frühzeitig und die Anwender lernten die Lösung bereits vor dem Go-live kennen.
Auch Ivo Kaeser, Projektleiter bei Energie Wasser Bern, empfiehlt, Mitarbeitende frühzeitig einzubeziehen, da der Projekterfolg vor allem von der Akzeptanz der Anwender abhängt.
„Ein Mitarbeiter von DIMATER war während der Einführung eine Woche vor Ort, um die Fachbereiche direkt zu unterstützen. Schon während der Entwicklung wurden die User in die Sprint-Reviews involviert.“ Ivo Kaeser, Projektleiter ewb.
Diese enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe schafft die Grundlage für schnelle Entscheidungen, kurze Umsetzungszyklen und nachhaltige Projekterfolge. Standardisierte Lösungen, kombiniert mit einer aktiven Einbindung der Anwender, ermöglichen es, Projekte effizient umzusetzen und gleichzeitig die Akzeptanz im Fachbereich nachhaltig zu erhöhen.
Volle Aufmerksamkeit statt einer Nummer unter vielen
Gerade in Digitalisierungsprojekten zeigt sich, dass nicht zwangsläufig die größten Anbieter die schnellsten und erfolgreichsten Projekte umsetzen. Viele Energieversorger berichten uns, dass lange Entscheidungswege, komplexe Strukturen und eine geringe Nähe zum Kunden Projekte oft verlangsamen.
DIMATER steht für kurze Entscheidungswege, direkte Kommunikation und eine konsequente Kundenorientierung. Dazu gehört auch der unmittelbare Austausch zwischen Entwicklern und Anwendern, der schnelle und praxisnahe Lösungen ermöglicht.
Wir konzentrieren uns bewusst auf wenige Projekte gleichzeitig. Dadurch schaffen wir die Voraussetzungen für eine schnelle Umsetzung, hohe Qualität und verlässliche Ergebnisse. Statt Kapazitäten auf viele parallele Vorhaben zu verteilen, setzen wir auf Fokus, Verbindlichkeit und Kundennähe.
Besonders hier hat auch Ivo Kaeser den Unterschied im Vergleich zu vorherigen Projekten festgestellt: "Da waren wir höchstens eine Nummer. Die wenigen Experten mussten teilweise Wochen im Voraus gebucht werden.“
Das Projekt wurde von ewb bewusst genutzt, um sich mit bestehenden Abläufen kritisch
auseinanderzusetzten. Rückblickend bewertet Ivo Kaeser die letzten 6 Monate der technischen Umsetzung daher sehr positiv:
"Im Projekt konnten wir bestehende Arbeitsabläufe hinterfragen und teilweise vereinfachen. Wir haben neue Funktionen kennengelernt, die uns zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für das Tool aufzeigen".
Genau darin liegt aus unserer Sicht der eigentliche Mehrwert erfolgreicher Digitalisierungsprojekte: Sie ersetzen nicht nur bestehende Systeme, sondern schaffen auch die Möglichkeit, angrenzende Prozesse zu vereinfachen, Standards zu etablieren und nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.
Fazit
Für uns bedeutet Agilität, unsere Kunden als Teil des Teams zu verstehen und gemeinsam an den besten Lösungen zu arbeiten. Genau diese partnerschaftliche Arbeitsweise, kombiniert mit standardisierten Prozessen und kurzen Entscheidungswegen, bildet die Grundlage für schnelle Projektumsetzungen und nachhaltigen Erfolg. Denn erfolgreiche Teams funktionieren wie ein Bienenstock: vernetzt, fokussiert und mit einem klaren gemeinsamen Ziel.
Neugierig geworden? Dann sprechen Sie mit uns über Ihre Herausforderungen im Individualkundenvertrieb und Portfoliomanagement. Und wenn Sie dabei herausfinden möchten, wie unsere Projekte „schmecken“, senden wir Ihnen gerne ein Glas unseres DIMATER-Honigs zu.
Passend zum Thema: VKU-Stadtwerkekongress 2026
Die Herausforderungen für Stadtwerke und kommunale Unternehmen sind vielfältig. Beim VKU-Stadtwerkekongress 2026 kommen Akteur:innen aus Stadtwerken, Kommunalwirtschaft, Politik und Wissenschaft zusammen, um über Strategien, Lösungen und Perspektiven für die Branche zu diskutieren. Auch DIMATER ist als Partner beim Kongress dabei.
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Teaserbild Mediathek © KI-generiert von DIMATER GmbH
Foto DIMATER-Bienenstöcke © beefuture - Liubov Moskalova
Foto Energie Wasser Bern © Mike Bartl
Foto Wiebke Meleu © DIMATER GmbH


