Wenn jede Minute zählt: Kommunikation im Ernstfall sicher steuern
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Unser Angebot
In der Kommunikation stellt sich in den ersten Stunden einer Krise vor allem eine Frage: Was sagen wir? Lokalpresse und betroffene Bürger und Bürgerinnen wollen belastbare Informationen, die Geschäftsführung will eine Linie. Doch im Netz sind oft schon erste Bilder unterwegs, lange bevor die Faktenlage steht. Was in diesem Moment trägt, sind keine Textbausteine. Es sind Strukturen, Rollen und Beziehungen, die schon vor der Krise standen. Dieses VKU-Web-Seminar zeigt Kommunikationsverantwortlichen in kommunalen Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen, wie professionelle Vorbereitung heute aussieht, jenseits von Checklisten und mit Blick auf die Anforderungen aus NIS2 und KRITIS-Dachgesetz. Sie erfahren darüber hinaus, wie andere kommunale Versorger aktuelle Krisen kommunikativ gemeistert haben.
Ihr Mehrwert
- Sie wissen, wie Sie Rollen und Verantwortlichkeiten vorab so klären, dass im Ernstfall kein Zeitverlust durch interne Konflikte oder Missverständnisse entsteht.
- Sie kennen die kommunikativen Konsequenzen aus NIS2 und KRITIS-Dachgesetz für Energie-, Wasser- und Entsorgungsbetriebe.
- Sie erfahren, wie Sie Themenhoheit gewinnen, selbst wenn Bilder und Gerüchte schneller sind als Fakten.
- Sie sehen an realen Fällen aus der Kommunalwirtschaft, was kommunikativ getragen hat und welche Learnings daraus entstanden sind.
Zielgruppe
Das VKU-Web-Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus Unternehmenskommunikation, Presse und PR in kommunalen Versorgungs- und Entsorgungsunternehmen, die ihre Organisation für den Ernstfall belastbar aufstellen wollen.
Programm
Begrüßung
Christine Schulze-Grotkopp, Geschäftsführerin Kommunikation & Public Affairs , VKU
Technische Einführung in das Web-Seminar-Tool
VKU-Akademie
Ausblick auf die Themen des VKU-Web-Seminars
Christine Schulze-Grotkopp, Geschäftsführerin Kommunikation & Public Affairs , VKU
- Warum klassische Checklisten zu kurz greifen
- Zuständigkeiten, Erreichbarkeit, Rollenverständnis: Interne Strukturen für den Ernstfall
- Wenn die Pressestelle selbst betroffen ist: Rollenkonflikte und persönliche Belastung im Ernstfall
- In der Krise die Ansprechpersonen kennen: Vernetzung mit Feuerwehr, Behörden, Politik und Medien vor der Lage
- Themenhoheit gewinnen, auch wenn Bilder schneller sind als Fakten
- Auch mit kleineren Teams und begrenzten Ressourcen handlungsfähig bleiben
Fabian Kreutz, Pressesprecher der Feuerwehr Menden (Sauerland) & Geschäftsführer, smart media solutions GmbH
- Der regulatorische Rahmen im Überblick und seine Relevanz für kommunale Versorger
- Organisatorische Resilienz: Welche Vorhalte- und Dokumentationspflichten die Krisenkommunikation berühren
- Was das für die interne Aufstellung von Pressestelle, IT-Sicherheit und Geschäftsführung bedeutet
Wolf Buchholz, Senior-Fachgebietsleiter Kritische Infrastruktur und Cybersicherheit, VKU
- Der erste Tag: Wie der Angriff erkannt wurde und wer wann informiert war
- Kommunikation ohne Mailserver, Intranet und Telefonliste: Was improvisiert werden musste
- Zusammenspiel mit IT, Geschäftsführung, Behörden und externen Dienstleistern
- Bürger:innen, Kund:innen, Medien: Wie Vertrauen erhalten wurde, obwohl wenig gesichert war
- Was im Nachhinein als Lücke sichtbar wurde und was heute anders aufgesetzt ist
Eva Ellminger, Pressesprecherin, Stadtwerke Detmold
- Rohrbruch, dann nochmal Rohrbruch: Wie sich die Situation innerhalb von 24 Stunden zuspitzte
- Welche Kanäle unter Druck funktionierten und welche nicht
- Umgang mit öffentlicher Kritik: Was hilft, wenn die Stimmung kippt
- Betroffene zu Beteiligten machen - welche Learnings wir mitgenommen haben
Sebastian Gloger-Hübner, Pressesprecher / Leiter Marketing, Halberstadtwerke GmbH
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Christine Schulze-Grotkopp © VKU e.V.
Wolf Buchholz © VKU e.V.
Fabian Kreutz © Thorsten Wachten / smart media solutions GmbH
Sebastian Gloger-Hübner © Halberstadtwerke GmbH


