Stadtwerke München: Blick nach vorne schafft Klarheit und Orientierung

Stadtwerke München: Blick nach vorne schafft Klarheit und Orientierung

Lässt sich die Zukunft voraussehen? Nein, aber mögliche Veränderungen lassen sich antizipieren. Erfolgt dies in einem strukturierten und abgestimmten Prozess, entstehen fundierte und nachhaltige Entscheidungen. Die qualitative Besetzungsplanung der Stadtwerke München (SWM) zeigt, wie das gelingen kann. Sponsored Post von Stadtwerke München GmbH

Wie viele andere Unternehmen stehen auch die Stadtwerke München vor tiefgreifenden Herausforderungen. Mit der Energie- und Wärmewende, der Mobilität der Zukunft und der Instandhaltung der Infrastruktur verfolgt der Konzern ambitionierte strategische Ziele. Gleichzeitig wirken der demografische Wandel und der strukturelle Fachkräftemangel, die fortschreitende Digitalisierung sowie eine angespannte wirtschaftliche Gesamtlage auf das Unternehmen ein. Geopolitische Verwerfungen, unsichere Rahmenbedingungen, knappe öffentliche Haushalte und sinkende Fördermittel verstärken diesen Druck. Die SWM gestalten diese Situation aktiv als umfassende Transformation – hin zu einer neuen (Arbeits-)Normalität, die nicht von Stabilität, sondern von dauerhafter Veränderung geprägt ist.

Für die SWM ist diese Transformation eine Chance, um sich fit zu machen für die Zukunft. Als kommunaler Versorger blickt das Unternehmen auf eine mehr als 125 Jahre lange Geschichte zurück und schöpft daraus das nötige Vertrauen, auch diese Herausforderungen zu meistern. Dem Personalbereich kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Er leistet einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit des Konzerns, indem er eine wirksame HR-Governance etabliert, Produktivität stärkt und Instrumente einsetzt, die die Belegschaft flexibler und leistungsfähiger machen.

Zur Sicherung der Wirtschaftlichkeit steuern die Stadtwerke München ihre Personalkapazitäten zweigleisig. Eine quantitative Personalplanung mit verbindlichen FTE-Zielen schafft Transparenz und Verlässlichkeit. Ergänzend setzen sie mit der qualitativen Personalplanung gezielt auf Flexibilisierung. Die qualitative Besetzungsplanung (qBP) wurde 2025 erstmals konzernweit eingeführt und 2026 erfolgreich in den Regelprozess überführt.

Führungskräfte geben Orientierung

Das Motto der qBP lautet: Die richtigen Mitarbeitenden mit den richtigen Qualifikationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort einsetzen. Um dieses Ziel zu erreichen, schaffen Führungskräfte zunächst Klarheit über zukünftige Bedarfe. Sie blicken bewusst in die nahe Zukunft und analysieren, welche Veränderungen ihre Organisationseinheit in den kommenden Jahren erwarten und welche Auswirkungen diese auf Aufgabenprofile und Qualifikationsanforderungen haben. Mit Blick auf die zukünftige Bereichsentwicklung werden für die Mitarbeitenden entsprechende Qualifizierungs- und Entwicklungsmaßnahmen definiert.

Führungskräfte, HR und Betriebsräte beraten gemeinsam

Diese Vorüberlegungen fließen in die qBP-Konferenzen ein. Dort beraten Führungskräfte, Personalverantwortliche und Betriebsrät:innen gemeinsam über die erarbeiteten Zukunftsbilder und individuelle (z. B. Qualifikationsangebote) sowie kollektive Maßnahmen (z. B. Maßnahmen im Veränderungsmanagement). Gleichzeitig können sie Mitarbeitende für den neu geschaffenen Internen Arbeitsmarkt vorschlagen. Dieser Folgeprozess erschließt vorhandene Potenziale gezielt und vermittelt Mitarbeitende entsprechend ihrer Kompetenzen auf passende offene Positionen im Konzern.

So wurden seit Beginn der qBP schon zahlreiche Erfolgsstorys geschrieben, in denen die Flexibilisierung der Belegschaft angestoßen wurde. Mitarbeitende, die als „ready to jump“ eingestuft wurden, aber im eigenen Geschäftsbereich keine passende höherwertige Position gefunden haben, wechseln jetzt einfacher das Ressort. Auch für Beschäftigte, deren Stelle (beispielsweise durch Aufgabenkritik) entfallen ist, findet sich jetzt leichter eine alternative Beschäftigung.

Mehrwert für Qualifizierung und Ausbildung

Dies schafft einen doppelten Nutzen. Zum einen wird der Konzern weniger abhängig vom externen Arbeitsmarkt – insbesondere in Berufsgruppen, die stark vom Fachkräftemangel betroffen sind. Zum anderen lassen sich im Rahmen der verbindlichen FTE-Planung Personalaufbau und -abbau parallel und konsistent steuern.

Die im Rahmen der qBP erhobenen Daten liefern ein belastbares Bild der bevorstehenden Veränderungen. Mit Hilfe von KI-gestützten Auswertungen verdichten sich diese Informationen zu einer qualitativ hochwertigen Entscheidungsgrundlage. So steuern die Stadtwerke München ihre Fort- und Weiterbildungsbedarfe gezielt und wissen genau, welche Qualifikationen künftig in welchem Umfang benötigt werden.

Auch die Ausbildung profitiert spürbar. Erkenntnisse über steigende oder sinkende Bedarfe einzelner Berufsbilder ermöglichen es, Ausbildungskapazitäten passgenau anzupassen. Darüber hinaus entstehen neue Ausbildungsprofile, wenn sich künftige Anforderungen abzeichnen. Ein Beispiel dafür ist der neue Ausbildungsberuf Fachinformatiker:in für Daten- und Prozessanalyse, den die SWM ab Herbst 2026 erstmals selbst ausbilden.

„Mit der qBP ergänzen wir unsere quantitative Personalplanung um eine strategische, qualitative Perspektive. Das ermöglicht es uns, interne Potenziale frühzeitig zu identifizieren, gezielt zu entwickeln und Personalentscheidungen vorausschauend zu steuern. Damit erhöhen wir unsere Flexibilität, stärken die Mitarbeiterbindung und machen uns unabhängiger vom externen Arbeitsmarkt.“
Dr. Gabriele Jahn, SWM Geschäftsführerin Personal, Immobilien, Bäder

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