Wie die Kommunalwirtschaft den Nachwuchs begeistert!

Wie die Kommunalwirtschaft den Nachwuchs begeistert!

600.000 YouTube-Klicks zeigen: Die Kommunalwirtschaft ist spannend und fasziniert. Die VKU-Initiative KOMMUNAL KANN macht kommunale Berufe erlebbar und stärkt so die Arbeitgebermarke einer ganzen Branche.

Mit 1,8 Millionen offenen Stellen in Deutschland (DIHK-Fachkräftereport 2023/2024) fragen sich Unternehmen mehr denn je, wie sie als attraktive Arbeitgeber glänzen können. Auch die kommunale Wirtschaft kämpft mit dem Fachkräftemangel: Laut einer Branchenumfrage haben fast 90 Prozent der befragten Unternehmen Schwierigkeiten, offene Stellen zu füllen. Die Besetzung in gewerblichen-technischen Berufen zieht sich oft über Monate. Rund 70 % der Ausbildungsplätze können nicht rechtzeitig oder vollständig besetzt werden. Fakt ist: Personalabteilungen stehen vor einer echten Mammutaufgabe – und die demografische Entwicklung wird die Situation weiter verschärfen.

Zukunft mitgestalten

Höchste Zeit, die Kommunalwirtschaft als Top-Arbeitgeber ins verdiente Rampenlicht zu rücken. Denn hier kann jeder – ob in der Energie- und Wärmeversorgung, der Abfallentsorgung, der (Ab-)Wasserwirtschaft oder beim Breitbandausbau – ganz konkret dazu beitragen, die Lebensqualität in Deutschland zu sichern und eine nachhaltige Zukunft mitzugestalten.

KOMMUNAL KANN – eine vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) gestartete Arbeitgeberinitiative – möchte diese Aspekte kommunaler Arbeit in den Köpfen und Herzen der Öffentlichkeit verankern und viele neue Menschen für das Team Kommunalwirtschaft begeistern.

Kommunale Berufe erleben

Ein Highlight der Kampagne: Die Videos mit dem Journalisten und YouTuber Marvin Wildhage, der als Praktikant vor Ort lokale Helden aus verschiedenen Branchen begleitet. Mit coolen Sprüchen und dem ein oder anderen Anfängerfehler macht er kommunale Berufe und ihre gesellschaftliche Relevanz auf sympathische und unterhaltsame Weise erlebbar und verwandelt Begriffe wie „kommunal“ und „Daseinsvorsorge“ in lebendige Geschichten.

So war Marvin schon als Müllmann in Dresden unterwegs – ein Video, das mittlerweile rund 165.000 Aufrufe hat –, ist als Kanalreiniger in die Darmstädter Unterwelt hinabgestiegen und als Bademeister in Dresden wieder aufgetaucht. In Heidelberg zeigt er mit der Kfz-Mechatronikerin Lara, dass Frauen in technischen Berufen in der kommunalen Welt längst Alltag sind. Weit über 600.000-mal wurden die Videos bereits aufgerufen, kommentiert und geteilt – und das ohne Werbeeinblendungen.

Zfk_Beitrag_Foto_Marvin

Großes Interesse am Berufsbild Müllmann: 165.000-mal wurde das YouTube-Video mit Marvin Wildhage geklickt. (© VKU e.V.)


Die eigene Region voranbringen

Neben spannenden Aufgaben werden die Vorteile kommunaler Arbeitgeber gleich miterzählt: Arbeitsplatzsicherheit, faire Bezahlung und eine ausgewogene Work-Life-Balance. Ein weiteres Plus: Das Wirken für die Region! Menschen, die stark in ihrer Heimat verwurzelt sind, können ihre berufliche Karriere vor Ort gestalten und gleichzeitig etwas für die Entwicklung der eigenen Nachbarschaft tun. Ob Wasserstoff in Wuppertal, Sonnenenergie für Bodensee-Trinkwasser oder schnelles Internet über Breitbandkabel in Neustadt – kommunale Unternehmen treiben die Klimawende, E-Mobilität oder Digitalisierung voran. Junge Talente finden hier Jobs mit Sinn und Perspektiven für die Zukunft.

Eine starke Arbeitgebermarke aufbauen

KOMMUNAL KANN unterstützt kommunale Unternehmen dabei, ihre Arbeitgebermarke zu stärken und für Tätigkeiten in der Kommunalwirtschaft zu werben: Einheitliche, kostenfreie Layoutvorlagen für Stellenanzeigen, Social-Media-Inhalte und Werbematerialien sorgen für einen professionellen Auftritt mit hohem Wiedererkennungswert. Alle Materialien lassen sich individuell an die Bedürfnisse der Unternehmen anpassen und können einfach über die Website kommunal-kann.de heruntergeladen werden.

KOMMUNAL KANN

KOMMUNAL KANN nimmt bundesweit weiter Fahrt auf (© VKU e.V.)

Und die Erfolgsgeschichte geht weiter: Die Kampagne KOMMUNAL KANN wird kontinuierlich weiterentwickelt, um eine breite Öffentlichkeit zu erreichen, kommunalen Unternehmen passende Employer-Branding-Tools an die Hand zu geben und Interessenten optimal bei ihrer Jobsuche zu unterstützen.


Am 18. September sind wir Teil des VKU-Marketing-Experts in Berlin!

Unternehmen, die mehr über KOMMUNAL KANN erfahren möchten oder Interesse an gemeinsamen Aktionen haben, können sich gerne bei Projektmanagerin Franziska Steiger melden steiger@vku.de oder +49 1578 0654990.


VKU-Marketing-Experts 2025

Sie haben noch Fragen?

Franziska Steiger
Fachgebietsleiterin Personalthemen kommunaler Unternehmen

Noch mehr? Folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken!

Teaserbild Mediathek © VKU e.V.
Foto Franziska Steiger © Alexander Stingl

Abfall/Stadtsauberkeit/KreislaufwirtschaftITK & CybersicherheitEnergieMobilitätsmarte Lösungen, KI, BIWärmeWasser & Abwasser

Das könnte Sie auch interessieren

Wenn aus Planung Baustelle wird, wird es konkret: Menschen erleben Sperrungen, Lärm, Umwege und offene Fragen direkt vor ihrer Haustür. Jetzt zeigt sich, ob ein Projekt, das in der Planungsphase Vertrauen aufgebaut hat, auch im Bau verlässlich bleibt, weiterhin Orientierung gibt und die Anliegen vor Ort wirklich ernst nimmt. Sponsored Post von Kaltwasser Kommunikation GmbH

Interne Kommunikation in der Energiewirtschaft

Was passiert, wenn wichtige Informationen eure Mitarbeitenden nicht erreichen, obwohl sie täglich im Einsatz sind? In vielen kommunalen Energieunternehmen ist genau das Realität. Zwischen Schichtbetrieb, Außendienst und Büro gehen Updates verloren. Dabei entscheidet gute Kommunikation längst über Effizienz, Sicherheit und Zufriedenheit. Sponsored Post von Haiilo GmbH

Wie lassen sich 250.000 Medienberichte über bspw. Kommunale Versorger und Stadtwerke effizient auswerten und zu aussagekräftigen Medienanalysen verdichten? Früher bedeutete das stundenlanges Lesen, Themen zuordnen und Tonalität bewerten. Heute ist dieser Anwendungsfall wie geschaffen für den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Sponsored Post von Landau Media GmbH & Co. KG